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Fender Magic Bus

 

 

Fender Custom Shop Magic Bus Tour

 

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Die Fender Custom Shop Magic Bus Tour machte Halt im American Guitar Shop in Berlin. Schon mittags kamen die ersten interessierten Besucher, die sich jedoch noch ein bißchen in Geduld üben mussten. Nicht nur, weil die Show planmäßig erst um 14:00 Uhr beginnen sollte, sondern auch, weil es sich Masterbuilder John English bei seinem ersten Besuch in Berlin nicht nehmen ließ, eine kleine Sight-Seeing-Tour zu unternehmen! Gegen 16:00 Uhr war es dann aber soweit.

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John English



Unter den staunenden Augen des erschienenen Publikums wurde ein Instrument nach dem anderen aus dem Bus geholt und zur Präsentation im Guitar Shop aufgebaut. Dabei waren neben "normalen" Custom Shop Anfertigungen auch sehr ausgefallene Instrumente in extrem aufwändigen Lackierungen. Es handelte sich bei allen Instrumenten um sogenannte "Masterbuild" Instrumente. Das heißt, dass jedes Instrument von Anfang bis Ende exklusiv von einem Masterbuilder des Fender Custom Shops gebaut wurde, also von der Holzauswahl, über die Lackierung bis zur letzten Schraube alles aus einer Hand!

 


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Nur eine kleine Auswahl der präsentierten Instrumente
Um dies zu demonstrieren war John English mit auf der Tour. Denn Instrumente bestaunen ist eine Sache. Zu sehen, wie sie entstehen eine andere!
Nachdem der mitangereiste Produkt Manager von Fender Germany Gernot allen Anwesenden zu allen möglichen Fragen Rede und Antwort stand, begann John mit seinem Werk.
Da er offensichtlich nicht zu den gesprächigsten Menschen zählt oder vielleicht die Englischkenntnisse der Anwesenden unterschätzte, kommentierte und erklärte Gernot die zu sehenden Arbeitsschritte. Zwischenfragen waren ausdrücklich erwünscht! So erfuhr der interessierte Besucher z.B., dass sich die Custom Shop Mitarbeiter für ihre Instrumente aus den Holzlagerbeständen von Fender die absoluten Rosinen heraussuchen. Jedes Stück Holz wird auf Schwingungs- und Resonanzverhalten geprüft. So werden auch schon mal bereits bestehende Hals-Korpus-Kombinationen wieder getrennt, weil eben nicht jedes Stück Holz zu einem beliebigen anderen Stück passt!

Im weiteren Verlauf musste man dann schon etwas hartgesottener sein, denn John hatte sich vorgenommen, eine Relic Strat zu bauen. Und um so eine Strat alt aussehen zu lassen, darf man nicht zimperlich sein. So rückte er dem fabrikneuen Korpus mit einer groben Feile, von Gernot Käseraspel genannt, zu Leibe, und verpasste der Strat so ein paar realistische "Gebrauchsspuren". Hier wurde schnell klar, dass auch Kaputtmachen gelernt sein will, denn die Dings und Dongs, die John der Gitarre zuführte waren mit Bedacht plaziert. Danach wurde der glänzende Nitrolack mit Atzeton, Benzin und sonstigen Lösungsmitteln sowie mit Vereisungsspray bzw. flüssiger Luft bearbeitet, um ihm den Glanz zu nehmen und Risse zu erzeugen. Für realistische Kratzspuren von Pleks oder ähnlichem, tränkte John ein Stück Kartoffelsack (ja, richtig gelesen) mit Verdünner und rieb kräftig auf dem Lack herum.

Der Hals wurde früher auch häufig so bearbeitet. Da es sich aber bei diesem Teil der Gitarre um den "Heiligen Gral" (Gernot) des Instrumentes handelt, überlässt man es inzwischen den Besitzern selber, dies zu erledigen. Eine Kleinigkeit konnte sich John English dann aber doch nicht verkneifen. Bei einer schwarzen Strat mit einem One-Piece-Mapleneck fällt wohl jedem nur ein Gitarrist sofort ein. Und wie es sich für eine echte Blackie von E.C. gehört, bekam sie den typischen Brandfleck am Headstock verpasst.

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Das in eine solche alte Gitarre keine neuen Pickups passen, versteht sich von selbst. Und so baute John ein Set künstlich gealterter Relic Fat 50s ein.

 

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                           John English Strat

 

 

 

 

 

 

 

Alles in allem war es ein sehr interessanter Tag und von den gezeigten Instrumenten wird so mancher noch lange Träumen. Nur für den neuen glücklichen Besitzer der goldenen Tele hat das Träumen eine andere Dimension bekommen!
Und zum Schluss noch ein paar Fotos für die, die nicht kommen konnten oder die, die noch ein bißchen träumen wollen.

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 Dragon Telecaster  Stratocaster From Hell  Harlekin Strat
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Jan hätte auch gerne eine...Aktives Bild

 

 

 

 

 

 
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